Das SLF beschreibt 9 typische Gefahrenmuster, die zeigen, wie und wann Lawinen entstehen. Diese Muster helfen dir, die Zeichen des Berges zu lesen.
Muster 1
Nach Neuschnee oder Schneefall mit Wind entstehen Triebschneeablagerungen. Diese sind instabil und können leicht ausgelöst werden.
Muster 2
Im Frühling und bei warmen Temperaturen schmilzt der Schnee. Schmelzwasser reduziert die Bindung zwischen Schichten.
Muster 3
Schwachschichten, die tiefer liegen, sind gefährlich, weil sie nicht sichtbar sind. Sie können lange stabil bleiben und dann plötzlich brechen.
Muster 4
Wenn die gesamte Schneedecke auf dem Untergrund gleitet, können massive Lawinen entstehen – völlig unvorhersehbar.
Das tägliche Bulletin des SLF beschreibt, welche Gefahrenmuster gerade aktuell sind. Dies ist deine wichtigste Informationsquelle.
Welche Höhenlage, Exposition und Hangneigung hat der Hang, den du fahren möchtest?
Risse? Dumpfe Geräusche? Frische Lawinenkörper? Das sind klare Zeichen, dass der Berg dir etwas sagen will.
Bei Unsicherheit: Nicht fahren. Es gibt immer andere Hänge. Dein Leben ist mehr wert als eine Abfahrt.